Auf einer Studentenparty führten die drei obszöne Gespräche.
Drei Personen bei obszönen Gesprächen auf Studentenparty festgenommen
Obszöne Gespräche auf einer Studentenparty haben zu einer Polizeiaktion und mehreren Festnahmen geführt. Die Veranstaltung in einem Wohnheim der Universität geriet am Samstagabend außer Kontrolle, als drei Personen sich über andere Gäste lustig machten und beleidigende, sexuell eindeutige Kommentare abgaben.
Was auf der Party geschah

Studentenpartys gelten oft als Ort der ungezwungenen Freizeitgestaltung und des geselligen Beisammenseins. Doch in diesem Fall entwickelte sich die Stimmung schnell in eine unangenehme Richtung. Nachdem die drei Personen gegen 22:30 Uhr mit ihren verbalen Attacken begonnen hatten, fühlten sich mehrere Besucher*innen belästigt und bedroht.
Zeugen berichteten, dass die Gruppe in der Nähe der Getränkeausgabe stand und lautstark über andere Partygäste herzog. Dabei verwendeten sie sexuell anzügliche Bemerkungen und diskriminierende Sprache. Besonders betroffen waren mehrere Studierende, die sich von den Äußerungen persönlich angegriffen fühlten.
Die Reaktion der Veranstalter
Die Party-Organisatoren versuchten zunächst, die Lage zu entschärfen. Ein Sicherheitsdienst wurde hinzugezogen, doch die drei Personen zeigten keinerlei Reue oder Einsicht. Im Gegenteil: Sie eskalierten das Verhalten weiter, als man sie aufforderte, die beleidigenden Äußerungen einzustellen.
“Wir haben alles versucht, um die Situation friedlich zu lösen”, sagte der verantwortliche Studentenvertreter gegenüber der Polizei. “Doch die Personengruppe zeigte keinerlei Respekt gegenüber den anderen Gästen oder unseren Regeln.”
Der Polizeieinsatz
Gegen 23:15 Uhr wurde schließlich die Polizei gerufen. Die Beamten trafen innerhalb von zehn Minuten ein und konnten die drei Personen schnell identifizieren. Nach einer kurzen Befragung der Zeugen und einer Überprüfung der Personalien wurden alle drei vorläufig festgenommen.
Die Festnahmen erfolgten wegen Verdachts auf Beleidigung in besonders schwerem Fall sowie wegen Störung der öffentlichen Ordnung. Die drei Personen, allesamt im Alter zwischen 20 und 23 Jahren, wurden zur Wache gebracht und dort vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Die rechtlichen Konsequenzen
Rechtsexperten weisen darauf hin, dass obszöne Gespräche in der Öffentlichkeit unter bestimmten Umständen strafbar sind. “Es kommt immer auf den Kontext an”, erklärt Professorin Anna Müller von der Juristischen Fakultät. “Wenn die Äußerungen geeignet sind, das Wohlverhalten der Allgemeinheit zu stören oder Personen zu beleidigen, kann dies strafrechtlich verfolgt werden.”
Besonders problematisch sei, wenn die Gespräche sexueller Natur seien und gegen den Willen anderer Personen stattfänden. In diesem Fall könne sogar von sexueller Belästigung die Rede sein.
Die Reaktion der Universität
Die Universitätsleitung zeigte sich bestürzt über den Vorfall. “Solches Verhalten hat an unserer Universität keinen Platz”, erklärte der zuständige Rektor in einer Stellungnahme. “Wir unterstützen die betroffenen Studierenden und werden alles tun, um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder vorkommt.”
Außerdem kündigte die Hochschule an, zukünftig strengere Auflagen für Partys in den Wohnheimen zu erlassen. Dazu gehöre auch eine verpflichtende Anmeldung von Veranstaltungen sowie die Bereitstellung von geschultem Sicherheitspersonal.
Prävention und Sensibilisierung
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf das Thema Respekt und Toleranz an deutschen Hochschulen. Viele Studierende fordern nun mehr Sensibilisierungsarbeit und klare Regeln für das Miteinander.
“Wir brauchen klare Signale und Konsequenzen”, sagt eine betroffene Studentin. “Niemand sollte sich auf einer Party unwohl oder bedroht fühlen müssen.”
Die zuständige Studierendeninitiative hat bereits eine Informationskampagne gestartet, die auf das Thema aufmerksam machen und Betroffenen Hilfestellung bieten soll.